Shiatsu fördert Wohlbefinden, Lebensfreude und Leistungsvermögen. Es unterstützt Menschen in Veränderungsprozessen und initiiert Wachstum. Shiatsu ist ein Weg zu einer gelassenen, aktiven und gesunden Lebensgestaltung.
Shiatsu betrachtet den Menschen in seiner Gesamtheit
und hat das Ziel, Körper, Geist und Seele gesund
zu erhalten – wobei auch Störungen als Wachstumspotenzial
gesehen und genutzt werden. Im Hinblick
auf Wohlergehen und Gesundheit begleitet Shiatsu
den Menschen und macht ihm, wo notwendig, Mut.
Shiatsu hilft, sich wieder mehr im eigenen Körper zu
fühlen. Shiatsu-KlientInnen äußern sehr unterschiedliche
Bedürfnisse: Die Wünsche reichen von Entschleunigung“
und Entspannung für Körper, Geist
und Seele bis hin zur Begleitung in Veränderungsund
Wachstumssituationen. KlientInnen, die sich einfach
„etwas Besonderes gönnen möchten“, geht es
vor allem um die wohltuende Wirkung: Shiatsu
harmonisiert und aktiviert die Lebensenergie.
In einem ersten Gespräch bespricht die Shiatsu-
PraktikerIn die Gründe des Kommens, die Behandlungsausrichtung
und den möglichen Ablauf.
In einer energetischen Befundung wird mittels
Gespräch, Beobachtung und Berühren das weitere
Vorgehen bestimmt.
Verbesserte Eigenwahrnehmung
Die Berührung im Shiatsu erfolgt durch achtsamen
Kontakt und sanftes Lehnen. Daumen, Handballen
oder Ellenbogen sinken in die Körperoberfläche ein,
wandern entlang der Meridiane oder verweilen dort.
Dadurch werden energetische Verbindungen in der
Tiefe wieder hergestellt. KlientInnen nehmen dies
häufig als Lösung von Blockaden und als wieder
einsetzenden Energiefluss wahr, das energetische
System wird angeregt, die eigenen Kräfte zur Selbstregulierung
werden aktiv. Dies wird ergänzt durch
Übungen und Gespräche in einer entspannten
Atmosphäre. Eine gesundheitsfördernde Shiatsu-
Behandlung bietet darüber hinaus die Möglichkeit,
sich und den eigenen Körper in Ruhe auf besondere
und neue Art zu erleben. Diese verbesserte Eigenwahrnehmung
ist wichtig für eine selbstverantwortliche
Gesundheitspflege.
KlientInnen können im Rahmen einer Behandlung und Begleitung erfahren,
wie sie aktiv auf ihr Leben, ihre Aufgaben und ihre Umwelt einwirken.
Signale des Körpers und der Seele verstehen
Aus Sicht der traditionellen fernöstlichen Gesundheitslehren, denen Shiatsu entstammt, ist das Leben
des Menschen von ständigen Wandlungsprozessen geprägt.
Anzeichen für nachlassende Selbstregulation sind zum Beispiel Unwohlsein, Verspannungen,
Stimmungsschwankungen, Leistungsdruck, kreisende Gedanken oder Unruhe. Werden diese Signale
nicht rechtzeitig beachtet, können sie sich in Beschwerden wandeln und zu Krankheiten und
Lebenskrisen führen. Shiatsu regt die Selbstregulierungskräfte an und steigert das Energieniveau.
Hierüber kann es gelingen, Gesundheit, körperliche Fitness oder geistige Beweglichkeit
zu fördern, seelische Belastbarkeit zu erhöhen sowie eine positive Einstellung zum Alltag
zu gewinnen und den Einklang mit derUmwelt zu finden.
In der rund 60-minütigen Behandlung können sich
die KlientInnen ganz ihrem momentanen Thema
widmen. Dabei tragen sie bequeme Kleidung, liegen
auf einem Futon, auf der Liege oder sitzen auf einem
Hocker. Im mobilen Einsatz am Arbeitsplatz hat sich
die Behandlung an einem speziellen Behandlungsstuhl
bewährt. Ein regelmäßiger Behandlungsrhythmus
über eine längere Zeitperiode kann sinnvoll sein, um
Prozesse zu unterstützen und nachhaltige Veränderungen
zu bewirken.
Gesundheitsförderndes Shiatsu wird häufig eingesetzt:
zur Stressreduktion und Entspannung bei Überlastung
zur Begleitung in besonderen Lebenssituationen
und Krisen wie Trennung, Verlust oder Trauer
in den Wechseljahren
nach Erkrankungen
zur ganzheitlichen Unterstützung in der
Schwangerschaft
Gesundheitsförderndes Shiatsu ist keine Heilbehandlung:
Es ersetzt keine medizinisch notwendige Maßnahme.
Shiatsu-PraktikerInnen klären ihre KlientInnen
hierüber auf und verweisen in Zweifelsfällen
an qualifizierte
KollegInnen aus den Heilberufen.
aus: http://www.shiatsu-gsd.de/sites/default/files/GSD_Produktblaetter_Gesundh.pdf